Mexico City - Costa Chica/Zipolite - Oaxaca - San Cristobal d.l.C. - Palenque - Celestun - Merida (Uxmal/Chitzen Itza) - Cancun/Isla Mujeres - Playa del Carmen - Tulum - Chetumal - Belize City - Flores (Tikal) - Antigua - Lago de Atitlan - Semuc Champey - Rio Dulce/Lago Itzabal - Livingston - San Salvador - Managua - Granada - Isla Ometepe - San Juan del Sur/Bahia Majagual - Playa del Coco - Montezuma - Monteverde/Santa Elena - La Fortuna/Volcan Arenal - Herdia - San Jose - Puerto Limon - Cahuita - Puerto Viejo - Bocas del Toro - Bastimentos - David - Guadalupe/Volcan Baru/La Amistad - Boquete - Las Lajas - Panamakanal - Panama City - Playa del Carmen - Mexico City
Fuer Rueckmeldungen, Hinweise, Fragen, Beschwerden etc. bitte ein Email senden.
Neue Fotos gibt's hier.
26.10.2003 - 16.12.2003
Nach Nicaragua ging es nun weiter nach Costa Rica. Hier war ich durch den reichlichen "Oekotourismus" etwas ueberrascht. Viele Europaer sind hier anzutreffen. Erste Ziele waren hier Playa del Coco und Montezuma an der Pazifikkueste und dann ging es wieder in das Landesinnere in den Regenwald von Monteverde, wo ich in den Genuss einer Conopy Tour (auf Drahtseilen ueber den Regenwald gleitend) kam. Von Monteverde ging es dann per Jeep und Boot durch wunderschoene Huegellandschaft nach La Furtuna zum Volcan Arenal (aktiv). Die gluehende Lava konnte ich aufgrund des Wetters (Wolken um den Vulkan) leider nicht sehen, dennoch lohnte sich die Wanderung mit anschliessendem Besuch in den Thermen. Per Mountainbike ging's dann noch zu den Wasserfaellen "Las Cascadas".
Nach meheren Tagen Natur pur zog ich dann weiter in die Universitaetsstadt Heredia und weiter nach San Jose. Anschliessend quer durch Costa Rica an die
Antlantikkeuste nach Cahuita und Puerto Viejo. Ueber die Grenze nach Panama dann per Boot weiter nach Bocas del Toro (Carifuna) und Bastimentos, wo ich mich gleich fuer einige Tage in Beverly's Hill mit schoenen Blick auf das Meer einquartierte. Nach Delphinausschau und Schnorcheltour (bunte Fischschwaerme,
lebende farbenfrohe Korallen) fuhr ich dann von der Atlantikkueste quer durch
das Land nach David als Ausgangsbasis fuer die Nationalparks La Amistad, Volcan
Baru/Senedero Los Quetzals und die Blumenstadt Boquete. Dann weiter richtig Sueden an den Pazifik bei Las Lajas und anschliessend an den suedlichsten Punkt meiner Reise nach Panama City mit dem Panamakanal. Nach ein paar Tagen in Panama City flog ich dann wieder zurueck nach Mexiko und verbrachte noch ein paar Tage in der Karibik in Playa del Carmen bevor es fuer ein paar Tage zurueck nach Mexico City ging. Hier endete auch meine eindrucksvolle, interessante doch auch anstrengende Reise mit den Rueckflug nach Oesterreich. Waehrend meiner Reise konnte ich viele neue Freunde gewinnen und wertvolle Eindruecke sammeln. Viele Dinge sind nun wieder wichtiger geworden andere unwichtig. Weniger ist oft mehr und die Freiheit, dass tun zu koennen wozu man/frau Lust hat sehr wertvoll - "carpe diem".
Nun freue ich mich auf ein Wiedersehen mit euch allen zu Hause oder in der weiten Welt.
Bis zum nachsten Treffen, zur naechsten Reise ...,
Andreas
1.9.2003 - 25.10.2003
Nachdem mir Antigua/Guatemala sehr gut gefallen hat, blieb ich hier satte 5 Wochen. Eine lange Zeit. Antigua bietet eine gute Infrastruktur
fuer Touristen (Bars, Restaurants, Cafes, Internetzugang etc.). Ich lernte etwas Spanisch und nachmittags nahm ich mir auch die Zeit, um ein wenig zu "hacken" (programmieren). Kanns halt nicht lassen .....
Neben einigen Tagesaussfluegen (Besteigung des Vulkanes Pacaya, umliegende Pueblos, Erkundung der Umgebung per Rad, Marathonlauf am Unabhaengigkeitstag etc.) und "Besichtigungstouren" in der Stadt (Kirchen, Conventos, Maerkte, guten Kaffe nachmittags etc.) unternahm ich nicht allzuviel. Nach Antigua gings dann noch zum Lago Atitlan (ein hochgelegenem , idyllischem und von Vulkanen (Volcan Toliman 3158m, Volcan Atitlan 3537, Volcan San Pedro 3020m) umgebenem See), Semuc Champey (Kalksinterseen - eine angenehme Erfrischung, schoenes Farbenspiel, eine lange Bus- und Taxifahrt) und Lago Itzabal/Rio Dulce/Livingston (Carifuna/Karibik). Waehrend der Reise trifft man auch so manche Touristen, die verschiedenste Geschichten ueber ihre Reisen, Bekanntschaften erzaehlen. Nicht allerorts
ist es so sicher als es oftmals scheint. Ich traf mittlerweile einige, die schon Opfer von Diebstahl/Ueberfaellen etc. wurden, oftmals
jedoch auch aus Unachtsamkeit. Von Rio Dulce ging es dann noch in die Hauptstadt Guatemala City. Hier gibt's nicht allzuviel zu sehen.
Dort verbrachte eine Nacht in dem Hotel, in dem vor langer Zeit mal Che Guevara (Che) geweilt hatte. Heute ist das Hotel jedoch ziemlich
heruntergekommen. Um die Weiterreise zu organisieren, fuhr ich dann nochmals zurueck nach Antigua und traf mich nochmals mit Sprachstudenten,
die ich waehrend des Aufenthaltes kennenglernt hatte. Von Guatemala war ich sehr positiv ueberrascht, hat mir gut gefallen. Es waren mehr Touristen hier, als ich erwartet hatte. Dennoch ist man oftmals der einzige Tourist in den zahlreichen Bussen, die im Land verkehren.
Apropos Busse: Es ist meist nicht so einfach, den richtigen Bus zu finden, da es keine klar markierten Haltestellen gibt. Die Richtung
der Busse und die notwendigen Umstiegsplaetze muss man dann jeweils erfragen. Besser ist man fragt 3 mal nach, denn oftmals bekommt man
sehr gegensaetzliche Antworten. Grundkenntnisse in Spanisch sind fuer Individualreisende ein Muss.
Da die Fluege doch zu teuer sind, entschied ich mich per Tica-Bus von Guatemala ueber El Salvador und Honduras nach Nicaragua zu fahren. Die lange Busfahrt (17h + Uebernachtung in San Salvador) wurde mit einer Fahrt durch sehr schoene Tallandschaften belohnt. Da ich abends
in Managua/Nicaragua ankam, hatte ich fuer die Nacht nur noch ein zu Zimmer finden und am naechsten Tag die Weiterreise zu organisieren.
Kurzerhand entschloss ich mich auf die Corn Islands (Islas del Mais), Nicaraguas Teil der Karibik, zu fliegen. Ich wollte wieder einmal ein paar Tage relaxt am Meer verbringen. Nach einem etwas "holprigem" Flug (durch Gewitterwolken) in einer kleinen Cessna erreichten wir
Big Corn Island. Da war ich gleich mal enttaeuscht. Ziemlich schlammig, schmutzig, heruntergekommen .... Den naechsten Tag wanderte ich dann entlang der Inselkueste und ging auch erstmals schnorcheln. Ich ging mit einem lokalen Guide schnorcheln, der die besten Plaetze kannte. Das war ein tolles Erlebnis. Neben dem grossen Korallenriff gab es noch jede Menge bunte, grosse, kleine, Fische und Fischschwaerme zu sehen. Eigentliches Ziel war die kleine Schwesterinsel Little Corn Island, die nur per Boot erreichbar (2x tgl.) ist. Also musste ich noch eine Nacht auf Big Corn Island bleiben, bevor ich am folgenden Tag in einem ueberladenen Boot auf Little Corn Island uebersetzte. Waehrend der Bootsfahrt regnete es mehrmals kurz. Als Schutz wird da einfach eine Plastikplane ueber das Boot bzw. die Koepfe der Passagiere gezogen, die dann jeder entsprechend zu halten hat, damit diese nicht davonfliegt. Nach ca. 1 h Bootsfahrt erreichten wir dann Little Corn Island. Eine noch nicht erschlossene kleine Insel in der Karibik. Hier verbrachte ich 3 Tage an einem sehr netten Platz mit kleinem Strand, Bar, gutem Essen (Langusten in versch. Variationen). Einziger Nachteil: es gab kein fliessendes Wasser, Strom sowieso nur ein paar Stunden am Tag (3h vormittags, 3h abends). Die Dusche wurde mit einem Bad im Meer ersetzt ;-). Zurueck von Corn Islands und in Managua angekommen fuhr ich dann gleich nach Granada weiter. Granada ist eine nette kleine Kolonialstadt am Lago Nicaragua (einer der weltweit groessten Binnenseen) und hatte frueher grosse politische Bedeutung (neben Leon). Nicaragua ist ja hauptsaechlich fuer die Zeit des Buergerkrieges bekannt (Somoza, Chamorra, Sandanistas, Contras). Zusammen mit einem Belgier, einem Briten, einem Ami machten wir einen Tagesausflug (per VW Kaefer) zur Laguna Apoyo, einem See zwischen zwei Vulkanen und herrlichem, warmen Wasser zum Schwimmen. Nach Granada ging es dann ueber Rivas, San Jorge auf die Isla Ometepe, einer Insel gebildet aus zwei Vulkanen und ein landschaftliches Juwel, im See Nicaragua. Von hier gings dann weiter nach San Juan del Sur, einem Badeort an der Pazifikkueste mit einem Abstecher in die Bahia Majagual. Nun werde ich Nicaragua wieder verlassen und weiter nach Costa Rica fahren. Mal sehen, ob sich dann Panama auch noch ausgeht.
bis bald ....
15.8.2003 - 31.8.2003
Nach Tulum kam ich schliesslich nach Chetumal, bereits an der Grenze zu Belize. Hier wollte ich noch an die Costa-Maya, eine noch nicht
sehr touristische, jedoch angeblich sehr schoene/relaxte Karibikkueste (soll das naechste Cancun werden). Da die Anreise jedoch
eher langwierig ist, beschloss ich, noch in Chetumal zu bleiben (gutes Museum zur Darstellung der Maya Kultur). Dann ging es ueber
Belize nach Flores in Guatemala. Der Grenzuebertritt nach Guatemala und die Weiterfahrt (20kmh Durchschnittsgeschw.) nach Flores war abenteuerlich.
Flores ist ein Ort auf einer Insel im Lago (See) Peten Itza und Ausgangspunkt zu den Maya Ruinen in Tikal.
Nach dem beeindruckenden Besuch der Maya Ruinen in Tikal (moeglichst frueh da sein, ca. 5-6h morgens) blieb ich hier noch etwas
bevor es nach Antigua weiterging. Antigua ware vor dem grossen Erdbeben 1773 die wichtigste Stadt in Zentralamerika. Hier tobten
sich die Katholiken mit dem Bau von Kloestern und Kirchen aus (unterstreicht die damalige Bedeutung der Stadt), die jedoch
grossteils nach dem Erdbeben nicht wieder aufgebaut wurden. Heute ist Antigua das "Disneyland" von Guatamala. Eine Kolonialstadt und
Schulstadt (Spansichkurse) umgeben von Bergen und Vulkanen. Hier bleibe ich nun eine Zeit und werde versuchen, etwas Spansich zu lernen.
Nach einer Nacht in einem "lausigen" Zimmer fand ich eine Schule und eine sehr nette Unterkunft. Mal sehen wie lange ich nun hier in Antigua bleibe .....
Bis demnaechst.
1.8.2003 - 14.8.2003
Nun begann meine Rundreise von Oaxaca nach Chipas und den Bundesstaaten Campeche, Yucatan und Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatan.
Nach einer 12 stuendigen Busfahrt von Oaxaca bin ich in San Cristobal del las Casas angekommen. Eine koloniale Stadt in einem Tal auf 2100 m gelegen und von
Indigena Doerfern umgeben. Jedes Dorf hat seinen Hauptplatz und seinen Markt. Der Markt hier ist speziell von den Produkten der Idigenabevoelkerung
gepraegt. Amber ist hier der beliebteste Stein zur Verabeitung von Schmuck. Viele Schmuckgeschaefte finden sich in den Strassen.
San Cristobal ist auch eine Stadt mit einigen Sprachschulen, daher sind hier auch Touristen die laenger bleiben. Fuer einen Tag leihe
ich mir ein Mountainbike aus, um auch umliegende Doerfer zu besuchen. Nach 3 Tagen in San Cristobal d.l.C. ging es nun nach Santo Domingo Palenque (4 h) weiter.
Palenque ist der Ausgangspunkt zu den maechtigen und genial im Dschungel gelegenen Maya Ruinen. Wirklich sehenswert, interessant und beeindruckend.
Der Ort selber bietet ausser Hotels und Restaurants nicht allzuviel und ist eher ein Durchzugsort und Ausgangspunkt fuer umliegende Sehenswuerdigkeiten.
Viele fahren auch von Palenque nach Tikal/Guatemala, den maechtigsten Maya Ruinen.
Nach dem Besuch der Maya Ruinen bei Palenque besuche ich am naechsten Tag noch die "Naturschauspiele" Cascadas Agua Azul, Aqua Clara und Cascada Misol Ha.
Nach Palenque stand nun wieder eine laengere Busreise (12 h) nach Merida auf der Halbinsel Yucatan bevor. Nach der Ankunft in Merida fuhr ich nach
einen Fruehstueck jedoch gleich nach Celestun ans Meer. Hier verbrachte ich nun mal 4 Tage, um mich mal etwas zu erholen und das Meer zu geniessen.
Dann gings nun wieder zurueck nach Merida. Merida ist eine Kolionalstadt und ehemalige wichtige Handelsstadt. Heute werden hier
Panamahuete, Haengematten, Hemden (alles aus Sesal) an Touristen verkauft. Merida ist auch Ausgangspunkt fuer einen Besuch der Maya Ruinen Uxmal und
eine Besichtigungstour der umliegenden Kloester (Ruta Puuc, Ruta de los Conventos). Uxmal darf man/frau natuerlich nicht auslassen - also Stand
eine Besichtigungstour auch auf meinem Plan. Nach Merida ging es dann ueber Chitzen-Itza/Piste, weitere imposante Maya-Ruinen, nach Cancun
weiter. Chitzen-Itza ist ein "Must-See". Der Ort Cancun selber ist ziemlich haesslich. Bekannt ist jedoch die Hotelzone auf einer
20km langen und schmalen Halbinsel, die eine Unzahl von Pauschaltouristen ein ganzes Jahr ueber beherbergt. Das hat mit Mexico absolut
nichts zu tun. Hier steht ein Hotelcomplex neben dem anderen, dazwischen auch Shoppingmalls und Themenparks. Tja, ich beschraenkte mich
darauf, per Bus eine Runde zu drehen. Den naechsten Tag ging es dann noch per Faehre auf Isla Mujeres. Ein Ausweichziel zu Cancun,
jedoch auch auf 100% Tourismus ausgelegt. Das merkt man hier auch an den Preisen. Die liegen ueber westlichem Nivau. Schliesslich
will man Amerkianern und europ. Pauschaltouristen moeglichst viel Geld aus der Tasche ziehen. Neben den wirklich schoenen Straenden
fand ich es hier jedoch nicht sonderlich toll. Also beschloss ich, eher schneller nach Playa del Carmen weiterzuziehen. Playa del
Carmen ist der zweitwichtigste und am schnellsten wachsende Ferienort in Mexico. Auf der Quinta (5. Av.) tummeln sich abends
jede Menge Touristen. Restaurants, Bars, McDonalds, Burger King etc. gibt es hier in Huelle und Fuelle - die erste Waerhung ist hier
der US Dollar (spucken auch die ATMs aus). Da ich nicht auf Scuba-Diving bin, liess ich die Isla Cozumel aus und fuhr gleich
Richtung Sueden nach Tulum weiter. Tulum ist bekannt durch die toll am Meer gelegenen Maya Ruinen (die Lage ist eher interessant als
die Ruinen) und die sich an einem langen Karibiksandstrand gruppierenden Tulum Cabanas.
16.7.2003 - 31.7.2003
Diese Woche ging es nun mit einen Minivan (fuer 10 Leute) in Serpentinen ueber die Sierra Madre del Sur nach Oaxaca (1540m, ca. 300k Einw., 6 h Fahrzeit).
4 Stunden nur Kurven sind nichts fuer einen schlechten Magen. Aber ich habe es ohne Probleme ueberstanden. Gleich nach der Ankunft am Abend ging ich samt Gepaeck mal in das Hotel,
das mir empfohlen wurde. Fuer den Preis und nur fuer ein paar Tage ok. Die Hotels hier in Oaxaca sind fast alle ausgebucht, da gerade das
Jahresspektakel/-festival namens "Guelaguetza" stattfindet. Alles aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden tummelt sich hier. Es ist die Hoelle los.
Bin schon gespannt, wie das nach dem Fest ist. Nach den ruhigen Tagen am Pazifik, war die Ankunft hier in der Stadt ein ziemlicher "Schock".
Viel Verkehr, sehr laut, stinkende Autos und Busse, die einen fast umhauen, wenn diese neben einem wegfahren. Dazu kommen noch staendig pfeifende
Polizisten, die das vermehrte Verkehrsaufkommen regeln. Von der Huperei moechte ich erst gar nicht erzaehlen. Wien ist ein "Klacks" dagegen.
Ich habe kurzfristig ueberlegt, gleich nach San Cristobal d. l. Casas weiterzufahren. Zudem ist Oaxaca auch ziemlich teuer.
Ich bin aber nun doch geblieben, da als naechstes ein Spanischkurs fuer 2 Wochen ansteht. Ohne Grundkenntnisse in Spanisch ist es schwierig, sich zu verstaendigen.
Mit Englisch kommt man nicht weit. Am Lande bzw. in den Doerfern schon gar nicht.
Wie es sich fuer einen Touristen gehoert, habe ich gleich am folgenden Tag die
Hauptattraktion namens "Monte Alban" (ca. 10 km ausserhalb von Oaxaca) hinter mich gebracht bzw. besichtigt. Monte Alban ist einer
der schoensten und groessten Zapoteken-Staetten und liegt auf 1950 m Hoehe (lt. Reisefuehrer, 500 v. Chr. - 700 n. Chr.).
Mehr als 20 Pyramiden/Ruinen gruppieren sich um den Hauptplatz. Den Rest des Tages nutzte ich erstmals zur Erkundung der Stadt.
Den darauffolgenden Tag verbrachte ich damit, eine Schule fuer den Spanischkurs auszusuchen und eine geeignete Unterkunft zu finden.
Nachdem ich die Schule (Becari) ausgewaehlt hatte, musste ich nun auch noch die Unterkuenfte ansehen (Homestay = Unterkunft bei einer Familie).
Nach 2 wirklich unmoeglichen "Buden" wurde ich durch die dritte Unterkunft ueberrascht. Tja, man/frau soll also nicht gleich aufgeben.
Ich habe nun fuer die naechsten 2 Wochen eine Unterkunft (eigenes kl. 1 Zi Appartment mit Bad und Terrasse) bei einer netten Familie.
Zudem liegt es noch etwas auf der Anhoehe der Stadt (d.h. ruhiger und wenig Verkehr) und unweit von einem Park.
Den Rest der Woche verbrachte ich nun damit, die Stadt (Hauptplatz=Zocolo, Mercados, jede Menge Strassenstaende/-verkaeufer, neurenvoierte
bunte koloniale Haeuser, Kirchen, Plaetze, etc.) etwas besser kennenzulernen.
Jede Menge Leute (mucho gente) tummeln sich in der Stadt. Im Juli sind auch viele Amerkianer auf Sprachkurs oder aufgrund des
Festivals und der Ferienzeit hier. Man hat hier das Gefuehl, dass sich das Stadtleben noch mehr in den Strassen, auf den Plaetzen
und in den Lokalen abspielt. TV ist zwar ueberall praesent, aber Video, Playstation, Computer etc. sind noch nicht soweit
in die Haushalte vorgedrungen, dass sich keiner mehr aus seiner Wohnung bewegt.
In diesen zwei Wochen konnte ich mir nun elementare Kenntisse (Grammatik, Woerter) in Spanisch aneignen koennen. Ein weiterer Kurs wird sicherlich notwendig sein.
Morgen habe ich nun den letzten Tag des Sprachkurses. Und dann geht es per Bus (12h) weiter nach San Cristobal de las Casas.
8.7.2003 - 15.7.2003
Bin nun schon eine Woche in Zipolite und schoen langsam gewoehne ich mich daran. Die ersten Leute gruessen mich auch schon. Sehr freundlich.
Diese Woche habe ich nun auch die Umgebung naeher erkundet. Weiters habe ich mich auch entschieden, noch eine Woche im Neptuno zu bleiben.
Neben einer obligaten Fahrt nach Pochutla (Geld, Besorgungen ...) war ich diese Woche auch weiteren Straenden und einsamen Buchten.
Am "Programm" standen diese Woche Puerto Angel. Ein Fischerort in dem man guenstig frischen Fisch kaufen. Bin zwar schoen oefter durchgefahren,
aber diese Woche nun auch mal bei der Durchfahrt ausgestiegen und habe eine Runde gedreht. Hier sind etwas mehr Touristen zum Baden hier, aber
ansonsten ist der Ort nicht sehr aufregend. Emprehlenswert ist hier eine Bootstour zu den umliegenden Buchten und Straenden zum Schnorkeln.
Ich habe es jedoch aufgrund meiner "Sonnenbrandgefahr" noch nicht gemacht (Fahrzeit/Dauer ca. 4-5h).
Mit Claudia und Gerald besuchte ich die einsame Bucht "Bahia de la Luna" bzw. Playa La Boquilla (erstmals auch Bilder von mir in Mexico zu sehen,Bilder)
Ziemlich weit zu gehen, aber es lohnt sich. Eine schoene einsame Bucht und gut zum Schwimmen. Aber Vorsicht vor dem langen Fussmarsch in der Hitze. Ich hatte
gleich am naechsten Tag einen Sonnenstich, sodass ich diesen auch mit Fieber (38.2) und Durchfall zu Hause im Zimmer verbrachte.
In der Naehe von Puerto Angel liegt auch noch die Playa Estacahuite, die ich ebenfalls mit Claudia und Gerald besuchte. Eine kleine Bucht, in der eher auch
Einheimische hingehen. Ist auch gut zum Schwimmen und Schnorcheln. Mir hat es jedoch nicht so gefallen.
Ansonsten natuerlich morgens Fruehstuecken, Abendessen, am Notebook tippseln, etc.
Und diese Woche geht es nun wieder ins Landesinnere nach Oaxaca (1540m, ca. 6h per Bus) - bin schon gespannt.
Das war's dann, bevor es zu langweilig wird - alles roger.
28.6.2003 - 7.7.2003
Nachdem ich vor dem Abflug noch ziemlich Stress hatte, habe ich es doch geschafft "alle sieben Sachen" beisammen zu haben.
So hoffe ich zumindest. Den Schlaf konnte ich einigermassen problemlos im Flugzeug nachholen.
Die Flugzeit von Frankfurt nach Mexico City betrug 11 Stunden. Da ich am Abend ankam, musste
ich die erste Nacht in Mexico City verbringen. Nach einer Taxifahrt ins Hotel (gebucht hatte ich vorab mal nichts, ich habe
jedoch einen Tip von Gerald bekommen, Hotel Isabel la Catolica #17, Centro Historico) verbrachte ich die erste Nacht und dann den Vormittag in Mexico City.
Anschliessend ging es dann mit Mexicana nach Huatulco (ein kuenstlich geschaffenes Toursitenressort mit eigenem Flughafen - hab's jedoch noch nicht gesehen).
Mein erstes Reiseziel ist Zipolote an der Pazifikkueste (Oaxaca) im Sueden von Mexiko. Gerald und Claudia, die sich mittlerweile hier "niedergelassen" haben, holen mich netterweise vom Flughafen hab. Von dort
geht es dann nach 2 Coronas per Bus und Collectivo (Sammeltaxi) nach Zipolite (ca. 1h).
Angekommen in Zipolite verbringe ich die erste Nacht bei Gerald und Claudia. Dank. Das erspart mir anfangs den Stress, gleich eine Unterkunft suchen zu muessen. Meine Spanischkenntnisse bewegen sich zwischen nichts bis ganz wenig. Den naechsten Tag erkundige ich mal den Strand (ca. 2,5 km). Beim zurueckgehen treffe ich Claudia und Gerald. Sie fahren nach Pochuttla - ich ergreife die Gelegenheit und schliesse mich gleich an. Pochuttla ist die naechste groessere Stadt. Hier gibt es auch zwei Banken wo man Geld (Pesos) abheben kann. Ausserdem ist montags Markttag. Ich selbst kaufe vorerst mal nichts ein. Ich beschliesse, nur zusaetzlich etwas mehr Geld abzuheben (in Zipolite gibts keinen Bankomaten). Abends mache ich mich dann mal auf die Suche nach einer Unterkunft und gehe den Strand ab. Ich entscheide mich fuer ein einfaches Zimmer im Neptuno. Das Zimmer hat eine kleine Terasse mit Meerblick, Du/WC und Ventilator (Mosikitos).
So verbringe ich also die erste Woche in Zipolite und versuche es moeglichst "relaxed" anzugehen. Der Tagesablauf besteht dann meist aus laengerem Schlafen, Fruehstueck, am Strand herumlatschen, Mails checken, bei Gerald und Claudia vorbeischauen, abends Essen gehen, schlafen und manchmal auch am Notebook was tippseln. Die Restaurants sind meist sehr einfach gehalten (am Strand etwas teuerer). Oft ist es nur eine Huette, in der gekocht wird. Die Sessel und Stuehle stehen einfach im Sand (mit Palmwedel bedeckten Schirmen bzw. Ueberdachungen). Ausfluege gab's bis jetzt nach Pochutla und Mazunte (Strand zum Schwimmen). Die kleineren Orte besucht man meist mit ganz speziellen Collectivos. Das sind Pickups mit angehaengten Brettern zum Sitzen und einer Plane darueber. Na ich weiss nicht, ob das bei uns gehen wuerde ;-). Das Wetter war die ganze Woche schoen. Davor hatte es angeblich fast eine Woche immer wieder geregnet. Also ich habe das schoene Wetter mitgebracht. .... tja, die erste Woche ist sehr schnell vergangen. Zu ausfuerhlich soll es ja nicht werden, oder?
PS: Fuer alle Biertrinker: Bier (Corona, Sol, Oscura ...) ist in den Lokalen ziemlich guenstig, es kostet meist 10 Pesos (ca. 80 Euro Cent) fuer 325ml.
Fuer Hinweise, Fragen, Beschwerden bitte ein Email senden